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Terrassen in der Luxemburger Stadtökonomie: die Perspektive von Branchenführern.

Table ronde organisée par Servipay dans le cadre de la campagne « Terrass vum Joer » — en collaboration avec le B17 Luxembourg

Die Wirtschaft rund um die luxemburgischen Terrassen: Schlüsselakteure des Sektors kommen zu Wort

Runder Tisch organisiert von Servipay im Rahmen der Kampagne „Terrass vum Joer“ — in Zusammenarbeit mit B17 Luxembourg


Die luxemburgischen Terrassen sind nicht nur eine einfache Ansammlung von Tischen und Stühlen in der Sonne. Sie sind ein echtes wirtschaftliches, soziales und kulturelles Ökosystem. Zu diesem einstimmigen Fazit kamen die Teilnehmer der von Servipay im B17 organisierten Diskussionsrunde, bei der sechs zentrale Akteure des Sektors zusammenkamen: Steve Martellini (Generalsekretär, Horesca), Laurent Goffin (Vertriebsleiter, Regie.lu), Maurice Bauer (Erster Schöffe der Stadt Luxemburg), Alexandre Renaux (Chief Marketing Officer, Servipay), François Renaux (Chief Financial Officer, Servipay) und Nicolas Vécrigner-Tourcher (Chief Operating Officer bei Mama Boys Group).


Ein widerstandsfähiger Sektor trotz Krisen
Steve Martellini eröffnete die Diskussion mit einem realistischen Überblick über das Umfeld, in dem sich die luxemburgischen Betriebe entwickeln. Nach Covid, der Energiekrise und den aktuellen geopolitischen Spannungen sehen sich Gastronomen mit einer Vielzahl von Belastungen konfrontiert: steigende Preise, Fachkräftemangel, höhere Mindestlöhne, steigende Energie- und Bankkosten.

Für den Generalsekretär von Horesca zeichnet sich Luxemburg teilweise durch einen übermäßigen Regulierungsdrang aus, indem europäische Richtlinien schneller und strenger umgesetzt werden als in den Nachbarländern. Er plädierte für mehr Pragmatismus: Unternehmer arbeiten lassen und sie nicht mit zusätzlichen Vorschriften belasten.


Die Medien als Unterstützungsfaktor
Laurent Goffin erinnerte an die enge Verbindung zwischen den Luxemburgern und ihrer Gastronomie. Diese Beziehung wird von Regie.lu und dem Luxemburger Wort seit Jahren gepflegt.

Während der Covid-Krise bekam diese Rolle eine neue Dimension. Regie.lu öffnete seine Plattformen kostenlos für die Gastronomiebranche, entwickelte Kommunikationsmittel und unterstützte die Betriebe aktiv. Daraus entstand die Initiative „Terrass vum Joer“, bei der das Publikum seine Lieblings-Terrasse wählen kann.


Die Stadt Luxemburg: Flexibilität und Vision
Maurice Bauer betonte die entscheidende Rolle der Stadt während und nach der Pandemie. Die Stadt zeigte große Flexibilität bei Genehmigungen für öffentliche Flächen, sodass Betriebe ihre Terrassen erweitern konnten. Diese Maßnahmen wurden zu einer langfristigen Strategie, die zur Belebung der Stadt und ihrer Viertel beiträgt.


Servipay: Technologie im Dienst der Terrassen
Alexandre Renaux stellte die Philosophie von Servipay vor. Während der Covid-Zeit stellte das Unternehmen kostenlos Zahlungsterminals zur Verfügung. Heute bietet Servipay flexible Lösungen: kurzfristige Vermietungen, Eventlösungen, API-Integrationen und QR-Code-Zahlungen.

Servipay verfolgt zudem eine entgegengesetzte Preispolitik: Trotz steigender Kosten hat das Unternehmen seine Preise gesenkt. Mit Sitz in Kockelscheuer und dem Label „Made in Luxembourg“ bietet Servipay einen 24/7 Support direkt aus Luxemburg.


Die Perspektive des Unternehmers: Das Erlebnis zählt
Nicolas Vécrigner-Tourcher betonte die Bedeutung der Terrassen, die bis zu 70 % des Jahresumsatzes ausmachen können. Die größte Herausforderung bleibt das Personalmanagement und die Organisation.

Für ihn ist jedoch die Atmosphäre entscheidend: Ein spontaner musikalischer Moment im Stadtzentrum kann das Erlebnis prägen und Kunden langfristig binden.


Ein gemeinsames Ökosystem
François Renaux schloss mit der Feststellung, dass Terrassen weit mehr als Außenbereiche sind: Sie sind ein Ökosystem, in dem alle Akteure zusammenarbeiten müssen.

Die Gespräche wurden anschließend informell bei einem Getränk fortgesetzt.

Dieser Artikel basiert auf den Diskussionen der von Servipay organisierten Table ronde im Rahmen von „Terrass vum Joer“.

Terrassen in der Luxemburger Stadtökonomie: die Perspektive von Branchenführern.

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